Desiring You (2007)

Eine Nacktschnecke frisst einen Zweig


Tiefenstrukturanalyse (I)

Natürlich lebt Chomsky noch und wenn Du’s nicht glaubst, dann wart fünf Minuten, er trägt nur grade eben meinen Müll runter und wollte danach mit mir joggen gehen.


Instant Poetry (IV)

Versenkungsbericht

Versenker du,
zischend forever.
Baby zwischen Erbeben und Schlagen.
Baby heute so wissend.


Der Selbstkritiker (I)

“[...] aber wenn Du jetzt dauerhaft anfangen wirst, hier Haustierbilder und Schnulz zu veröffentlichen, dann ist dieses Blog so gut wie tot, ich geh gleich kotzen, pfuideibel.”


Ohne Titel (2007)

Karierte Schlangen
schrubben mir die Haut weg.
Ich mag nicht mehr tanzen,
nicht um zu vergessen.

Und gierig lächelt: Die Erinnerung.
Sie weiß, ich komme zurück.


NeuRosen (IV)

Wenn ich mich beobachte, dann stelle ich fest, dass ich wieder damit anfange, es abgrundtief zu hassen, nachts alleine in eine leere Wohnung zu gehen. Ich weiß nur nicht, ob das ein gutes Zeichen ist.


Introducing Lilly (2007)

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NeuRosen (III)

Unsicherheit macht mich so verdammt unsicher. Sie erinnert mich an meine eigene Zerbrechlichkeit.


Metareflexion, yeah! (III)

Ein wirrer Mix aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Bildern, Gedichten und prosaischen Worten (fiktiver und realer Art) und viele graue Stellen dazwischen. Dieses Blog entwickelt sich zu der großen Mahlstromphantasie, die ich schon seit Jahren habe. Sie endlich zu entwerfen macht höllisch viel Spaß.


Metareflexion, yeah! (II)

Schon zu hermetisch? Hah, das wird auf keinen Fall besser, ich zwupp das Blubberhirn raus und umgekehrt wird ein Schuh draus. Oder eine Tasche. Und die packe ich dann mit dem Allernötigsten (Umlaute sind beispielsweise überflüssiger Luxus) und geh’ und Du stehst nur rum und glotzt blöd, obwohl ein einziges Wort von Dir reichen würde.


Things On Sticks (2007)

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Kurznachricht.

“Wer hat den Horizont angebissen? Warst Du es, Elisa? Wenn Du mittiger gebissen hättest, könnte ich beim Sonnenuntergang fast genau 17 Minuten länger Licht haben, aber ich schätze mal, es war Dir von Anfang an klar, dass ich darauf nicht den geringsten Wert lege. Die Nacht verwischt jegliche Realität und dann geht das mit dem Tanzen wieder los. Und dem Voodoo. Und dem Fisch. Und dem Wandern. In der Landschaft. Im Winter”, sagte er.

“Ich mag Sprachzwitter”, sagte sie, und dann wurde es dunkel.


Instant Poetry (III)

Der Pornograph

Biss, dereinst.
Irgendwo, ach so weiß,
ach so erotisch.
Doch die Zunahme,
nicht irgendwo, doch beim Kuscheln,
die war fest.
Uups wurde es hart.