Telephonierst Du gern? Wenn Du die Wahl hättest zwischen einem echten Gespräch und einem Telephonat, was würdest Du vorziehen, wenn es nur um etwas Unwichtiges geht? Oder bevorzugst Du eher schriftliche Kommunikation? Warum?
Zusatzfrage: Lässt Du oft absichtlich Anrufer vergeblich versuchen, sie zu erreichen? Und wenn Du das tust: Ist Dir das eher peinlich oder hast Du keine Probleme damit, so zu handeln?
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Model: Z.
Low-Fi Double-Exposure. I love this one.
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Liebes Mädchen aus dem Internet, das meine neue Stalkerin werden zu wollen scheint,
bitte hör’ endlich damit auf, mir eMails und Nachrichten zu schreiben, die Titel tragen wie „geteilter Schmerz“. Ich bin kein beschissener Emo, sondern das genaue Gegenteil davon, das hast Du aber anscheinend grundlegend missverstanden. Ich weiß ehrlich gesagt nichteinmal, wie Du auf meine Seite in der billigen Web 2.0-Absteige kamst, in der ich Dir auffiel und woher Du meine eMail-Adresse bekommen hast, und, um völlig offen zu sein, interessiert es mich auch nicht. Und dass Du traurig darüber bist, versehentlich die zwei für Dich so „bedeutsamen“ Zeilen gelöscht zu haben, die ich Dir als Antwort auf Deine erste Nachricht geschickt hatte, zeigt doch nur wie fern wir uns sind, denn Ich selbst habe alle Deine ellenlangen Nachrichten ohne zu zögern entsorgt, nachdem ich sie nur flüchtig überflogen und als bedeutungslos eingeordnet habe. Es braucht ein bisschen mehr, um mich zu beeindrucken. Aber versteh’ das jetzt bitte nicht als Aufforderung miß, mir weiter zu schreiben, denn Du hast nichts von dem, was ich in den Menschen suche, mit denen ich kommuniziere* und ich werde auch in Zukunft alles ignorieren, was Du mir zukommen lässt, sei es noch so pathetisch.
Ein schönes Leben noch,
Sebastian
*zb. Kreativität, Intelligenz, Geschmack, Stil.
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Narziss(en)
DEINE Schönheit als süßer Blick,
neue Leiden von Euch einen;
Selbst ihre Außenseite lächelt umher,
wie oder zum Küssen aus Verhängnus.
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Die Idee eines sexuellen Kontakts: Ich traf sie in einer Bar, Winterabend, siebzehn Jahre. Sie war spindeldürr, durchverwirrt und rehäugig, ich betrunken, neugierig und schwerverstört, mein Notizbuch schon im Hinterkopf. Sex gab es am Ende nicht, der fand nur in meinem Kopf statt. Als sie mir dennoch ihre Telefonnummer anbot, lehnte ich ab, die Erinnerung an die einzige Begegnung schlicht vorziehend.
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