Zettelpoesie

Projekte (I)

Projektbeschreibung: Zufällige Verteilung von selbstverfassten Gedichten auf kleinen Zetteln mit Angabe einer Internetadresse, die hierher führt, um Rückmeldungen von den Findern zu bekommen.

Lieber Zettelfinder,

Du bist hier gelandet, weil Du einen der kleinen Gedichtzettel gefunden hast, die ich derzeit überall hinterlasse, wo ich unterwegs bin.

Jedes dieser Gedichte existiert genau zehn mal in dieser Zettelform, insgesamt habe ich vor, vorerst 50 verschiedene Gedichte, also 500 Zettel, an den Orten zu verteilen, die ich in den nächsten Wochen und Monaten besuchen werde. Die Zettel werden dabei von mir völlig zufällig platziert, also sowohl an leicht zugänglichen Stellen, wie auch völlig seltsamen Locations, wo sie möglicherweise noch Jahre auf jemanden warten werden.

Sollte das Projekt erfolgreich werden, wird es danach in evtl. modifizierter oder komplett neuer Form fortgeführt. Sollte es richtig erfolgreich werden, werde ich versuchen, die Gedichte und die jeweils zu dem Gedicht gehörigen Rückmeldungen irgendwann als Buch zu veröffentlichen.

Wenn Du weiter an dem Projekt teilnehmen willst oder die möglichen anderen Rückmeldungen sehen willst, dann hinterlasse mir doch hier an der Stelle bitte einen kurzen Kommentar oder schreib noch besser eine eMail an raventhird(at)gmx.net und erzähle mir, wo und wann Du den Zettel mit welchem Gedicht (Titel genügt) gefunden hast, was Du Dir dabei gedacht hast, was Du an dem Ort eigentlich gemacht hast und wer Du bist. Danke.

Falls Du partout nicht bei diesem Mist mitmachen willst, würde ich Dich darum bitten, das Gedicht wieder irgendwo “auszusetzen” oder jemand Anderem (möglichst anonym) zukommen zu lassen, damit das Ganze nicht nur eine KunstumderKunstWillen-Aktion wird.

Ansonsten wünsch’ ich Dir einfach viel Glück und viel Spaß beim Lesen des Gedichts =).


9 Responses to “Zettelpoesie”

  • Cara Says:

    Ich habe zwar keinen der beschriebenen Zettel gefunden, leider, aber finde diese Idee sehr schön. Darf man erfahren, was daraus geworden ist ?

  • infinite Says:

    Klar darf man: Das Projekt läuft noch… bisher habe ich erst ca. 100 Zettel ausgesetzt :) , weil ich die auch nich einfach überall verteilen will. Ein paar Rückmeldungen kamen schon, allerdings nicht überwältigend viele.

  • Ilo Says:

    Hallo,
    du wirst es vielleicht für eine üble Lüge halten, aber- ich verteile seit ein paar Tagen meine Gedichte auf Zetteln in der Stadt und hab auch einen Blog dazu gemacht. Ein bisschen anders, trotzem ähnlich…
    würd mich freuen, mehr von Dir zu hören!
    In welcher Stadt zettelst Du?

    Beste grüße,
    Ilo

  • My Projects: Zettelpoesie Reloaded. | Die Irrlichterkette | raventhird's sketchblog Says:

    [...] Zumindest dort, wo ich mich aufhalte und weil eben sonst niemand anfängt, fange ich hiermit  wieder damit an und drucke mir hunderte winzige Zettel mit eigenen Gedichten, die ich zukünftig wieder [...]

  • dajusa@ Says:

    Seethaler helmut der im ganzen sprachraum. Bekannte zettelpoet soll im gefaengnis. Verstorben sein

  • dajusa@ Says:

    Weiss wer was neues uebern wiener zetteldichter hseethaler@gmx.at. ?

  • poetin Says:

    mir fällt dazu grad nur ganz und gar unpoetisch ein: wie geil!
    und als nächstes: trau ich mich das auch?
    hier in meiner zwischenstadt?
    mal ein paar nächte drüber schlafen.

  • Raventhird Says:

    Man muss sich ja nicht viel trauen, das ist das Beste daran :) . Sonst würde ich es auch nicht machen, ich, Feigling. Einfach 30 kleine Zettelchen beim Rausgehen immer in der Jackentasche haben und wenn man am Geldautomaten war – da liegt dann plötzlich einer. Im Bus. Im Tiefkühlfach des Supermarktes neben den Pizzen. Und so fort.

  • chris Says:

    ne andere form von graffiti. interessant. jetzt verstehst du die magie dahinter…sollten mehr leute probieren. gruß

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