Instant Poetry (XXX)

Strikt

Hats übern Berg gewonnen!
Die zählt schon.
Bang die Blumenszene!
Blühe seines Körpers strikt!


Instant Poetry (XXIX)

Total

Der hatte keine falsche Blumen,
oder mich von deiner Früchte gesehen,
zur Dichterin und Langsamkeit:
Gepflückt und total ausgestritten.


Instant Poetry (XXVIII)

Sink mir unter die Knochen,
Schreigespinst.
Du kannst kaum soviel verwundern
wie ich zusammenstaune
in drei Sekunden.


Instant Poetry (XXVII)

Ostersonne

Ostersonne tandaradei, Z.!
Keinem Lebenden den kargen Himmel!
Düfte – im Seelengrund:
Bleibt! Das kann O. erzählen.


Instant Poetry (XXVI)

Berufung.

S läg es schnell des Felsen,
Und andrer aber sanfte
Licht Leib- denn Tränen,
An Schönheit,
Klugheit und Stürmen
fuhren keine Wagen vorbei
obwohl
kein Weg daran vorbei führt.


Instant Poetry (XXV)

Bühnenautor

Magst denn laue Luft gewinnen.
Sing Du: Zauberhaft schön von dichten,
mit seinem Altar zu belügen;
So magst es mächtig gnug empfangen
Der Schmetterlinge denn nehmen:
Schaut still; Er meinen Dichter schenken,
Wenn niemand niemand hat schön helfen.


Instant Poetry (XXIV)

Es klänge der Berg so:
Keine braunen Hügelkuppen;
spiegelnd aus blau verloren.
Mann-o-meter:
UNS, keine Eile.


Instant Poetry (XXIII)

Eingebrütet, rückgeschlossen,
in den Bergen
des Wahnsinns fettige Beute
und es explodiert der Milchpreis:
Ein vieräugiger Schock am Morgen!


Instant Poetry (XXII)

Mit

Nach Jahren der lichtscheuen Rätsel:
Bin mit Sonnenglanz.
Pur.


Instant Poetry (XXI)

Prag.

Ich bin Deinem Klosterbann entronnen,
und deswegen sagte sie auch zu ihm:
“Deine Blicke sind nicht zu mir gekommen,
sie haben mich weggespült.”

Damals, in Prag.


Instant Poetry (XX)

In der Kolonne

…Horch: Wie bang!”- Wetter sah,
schrie überlaut und schimmerte:”Ey,
langsam die Kapern! Kein Einig, nur Wind!”
Dann wies Sie meine Crew hinaus,
gab sich wie immer groß dabei.

Mich rettetest Du am Munde,
aber weil nach irdischem Gewühle
der Todtengruft ma Gefühle,
als sonsten der Vergleichung, daß doch
bei Tannen den Rudel Höllengeister kroch:

Es rann hinab meine Bahn.
Es rann hinab in mein Herz.


Instant Poetry (XIX)

Die weiße Hand

diese nahm eine böse Stadt,
wie Silber sprach zum Gesang Herz,
aus Farben, und alles wurde bunt
im Schnee.

“Und dann nehm ich noch:
Apfel und Zitrone
in umgekehrter Reihenfolge.”


Instant Poetry (XVIII)

Gesang und Echo bei den Kannibalen

Geht endlich fort und verstreut
beim Gehen die Beute.

Zweierlei Dinge, Seelengründe:
Schneller noch ins Feuer,
denn ich will unwillkürlich sein.

Ah, die wunderbare Flut!