Instant Poetry (CLXXIX)
Gegenwärtig eher heimlich:
Tendenzen gegen das Vielleicht.
Gegenwärtig eher heimlich:
Tendenzen gegen das Vielleicht.

“ER SCHRIEB: WIE EIN KUSS / QANTUM Am Limit”

“STIL-ZÄHMUNG / ALS stille Selbstjustiz.”
Zwischenzeit und Tatendrang,
Scham und Kuss und fortbewaffnet
bis in alle Endlichkeit.
Querverhexte Lyriktage:
Gespenster sitzen nähend bei Gewändern.
Fabel Dich in meine Welt.
Waben, Sterne, Heimlichkeiten,
Netz missglückter Küsse.
Links neben Dir geht das Entzücken.
Selten dumme Macht des Lärms:
Ganz selten dümmer ist das Schweigen.
Herzrasen, irgendwo im Zwischenhirn:
Verfang Dich lautlos und schweig leise.
Gänzlich unverwunschen,
komplett vogelfrei:
Mein Tagauswurf marschiert in Deine Richtung,
Groschenherz.
Sonnenfäden, Hoffnung spinnend:
Du hast die Wildnis immer noch im Herzen,
Öl fürs Wanderschaftsgetriebe steht im Hirn.
Ich ganz Buchstabe, Du nur Zahl:
Deine Zukunft zielt auf Ruhm, meine heißt Unendlichkeit.
Zu zweit der Zeit komplett entrückt,
im Falle, dass Amor auf Chronos zielt und trifft.
Zwischen Konsonantenwetter und Vokalverlust:
Ich steh direkt an Deinem Wurzelrand
und seh doch nirgends den Baum.