Meine neueren Studien haben ergeben, dass erstaunlicherweise doch nicht alle Frauen nicht-pfeifende, zehensockentragende, das Vegetariertum pflegende Diven mit einem schweren psychischen Schaden sind, die chinesisches Essen hassen und keinen auch nur im Ansatz nachvollziehbaren Musikgeschmack haben. Wobei das mit den Zehensocken noch das harmloseste Problem ist.
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Dinge, die ich einfach nicht bin (I):
-Ich bin nicht Dein verdammter Psychiater, C.
-Ich bin auch kein DSA-Fan mehr, B.
-Ich bin nicht in Dich verliebt und war es nie, L.
-Ich bin kein Mensch, der an das Jenseits glaubt, P., auch wenn Du ziemlich überzeugend bist.
-Ich bin weder ein Kameramann noch ein Schauspieler, T.
-Ich bin nicht überrascht, dass Du Dich nicht gemeldet hast, K.
-Ich bin niemand, den Du einfach so wiedersehen wirst, I.
-Ich bin nicht locker und selbstbewusst, J.
-Ich bin nicht der Typ, der mit seinen Eltern, Geschwistern und ihren Freunden am Lagerfeuer sitzt, das diese gerade in dieser Sekunde veranstalten.
-Ich bin mir nicht sicher, ob ich nicht schon damit anfange, Dich permanent zu vermissen, Z.
-Ich bin nicht der Selbstkritiker, der spätestens jetzt die Forderung erheben würde, diese Kategorie endlich komplett aus dem Blog zu verbannen.
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Das allerletzte Mixtape für Dich, das ich hoffentlich nie aufnehmen werde, wird den Titel “Losing Contact” tragen und es wird genau dieselben Bands wie das Erste enthalten, in umgekehrter Reihenfolge, mit den jeweils seltsam-obskursten Songs, die ich von ihnen kenne.
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Ich habe offenbar kein schlechtes Gewissen mehr. Zumindest kommuniziert es nicht mehr mit mir, auch wenn es immer wieder verspricht, das zu tun. Vielleicht brechen ja jetzt endlich die Dämme, von denen Du mir einmal erzählt hast. Zu wünschen wäre es mir, sonst muss ich wirklich in die Leere gehen, die verlockend und glückversprechend hinter dem angebissenen Horizont wartet. Wenn ich wirklich dorthin gehen muss, dann werde ich nicht alleine gehen, der Wolf kommt mit mir und ist dann nicht mehr weiterverschenkbar. Und dann erlebe ich endlich nur noch mich selbst. Erinnerst Du Dich an die allererste Nachricht, die ich Dir schrieb? Sie ist so plötzlich näher an der Wahrheit als je zuvor, wie paradox diese Kraft namens Zeit doch wirkt.
Ich liebe die Ebenen nicht, ich verabscheue sie sogar, ich lebe in Sinuskurven, in dem Punkt gleiche ich Zarathustra. Oh, alles schläft noch und stöhnt von bösen Erinnerungen, warte, bis es endgültig erwacht. Dann wird alles groß, größer als alles, was ihr jemals gesehen habt, ihr Nichtsahnenden. Ich bin nicht bescheiden in der Liebe. Ich war es nie.
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Der nächste, der versuchen sollte, mich dazu zu zwingen, die Widmung von einem meiner Bilder zu ändern oder ganz zu entfernen, fliegt ohne irgendwelche Diskussionen hochkant aus meinem Leben raus.
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Ich wette, dass ich die Kennzeichen von mindestens zwei Dritteln aller sich längerfristig in Bayreuth befindlichen schwarzen VW-Polos schon mindestens einmal bewusst gelesen habe. Einige kenn ich sogar schon auswendig.
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Wenn ich mich beobachte, dann stelle ich fest, dass ich wieder damit anfange, es abgrundtief zu hassen, nachts alleine in eine leere Wohnung zu gehen. Ich weiß nur nicht, ob das ein gutes Zeichen ist.
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Unsicherheit macht mich so verdammt unsicher. Sie erinnert mich an meine eigene Zerbrechlichkeit.
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- Eine Flaschenpost
- Ein Omega-Tattoo
- Schlangenlederhose aus echtem Schlangenleder
- Vom Friedhof geklaute Blumen
- Eine Maschine, die Krach erzeugt
- Ein dreiköpfiger Affe
- Ein Affenschädelaschenbecher
- Some Vest, made from real gorilla chest
- Passend zur Weste: Simpsonszitatekalender
- Liebesbuch, d.h. ein Liebesbrief, der so lang wie ein Buch ist
- Ablass
| posted in Leben, Listenwahn
(Der Selbstzensur zum Opfer gefallen)
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Have you seen my new Selbstbewusstsein, which seems to be a huge Anteil of my new personal Zeitgeist? I think I must have lost it somewhere on the way to this awesome Einweihungsparty that I’ve been invited to…
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Wenn man, gegen Samstag Mittag, zur Hälfte noch schlafend, zur Hälfte noch trunken, von einer Party am Vorabend kommend, deren Ende man anscheinden gänzlich verpasst hat, durch die sonnige und belebte Innenstadt läuft, ganz in schwarz, eine bizarr große, gestohlene Pornosonnenbrille auf der Nase, in der einen Hand eine filterlose Zigarette, in der anderen einen Roman von Thomas Pynchon, und einen die Menschen anglotzen als käme man vom Planeten K-Pax, während man genau im gleichen Moment exakt dasselbe von ihnen denkt und diese Situation auch noch heimlich zu geniessen scheint, kann man dann für sich reklamieren, introviertiert, nicht aber schizophren zu sein? Mein Verstand sagt nein, mein Gefühl ja. Ich hasse, dass sich diese beiden Bastarde permanent widersprechen.
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Mein wirklicher Vater war ein Astronaut. Andy Kaufmann hat mich irgendwann adopiert, später.
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