Bühnenautor
Magst denn laue Luft gewinnen.
Sing Du: Zauberhaft schön von dichten,
mit seinem Altar zu belügen;
So magst es mächtig gnug empfangen
Der Schmetterlinge denn nehmen:
Schaut still; Er meinen Dichter schenken,
Wenn niemand niemand hat schön helfen.
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Es klänge der Berg so:
Keine braunen Hügelkuppen;
spiegelnd aus blau verloren.
Mann-o-meter:
UNS, keine Eile.
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Eingebrütet, rückgeschlossen,
in den Bergen
des Wahnsinns fettige Beute
und es explodiert der Milchpreis:
Ein vieräugiger Schock am Morgen!
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Zum Kühlen: Nutze die Poesie,
wenn plötzlich, in zornigem Ton,
der Fels gegen Dich äußert:
“Ich lud Dich in meine Nähe,
gegen den Sturm von Reiz,
jetzt schon vorbei, wie vorhin,
so geschwind, dein strebendes Herz.
Unverzagheit, Unüberwindbarkeit,
mitten in Dir und überall,
wohin kein Auge sieht.”
Und schon ist alles:
Nur noch bloße Erinnerung.
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Mit
Nach Jahren der lichtscheuen Rätsel:
Bin mit Sonnenglanz.
Pur.
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Prag.
Ich bin Deinem Klosterbann entronnen,
und deswegen sagte sie auch zu ihm:
“Deine Blicke sind nicht zu mir gekommen,
sie haben mich weggespült.”
Damals, in Prag.
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In der Kolonne
…Horch: Wie bang!”- Wetter sah,
schrie überlaut und schimmerte:”Ey,
langsam die Kapern! Kein Einig, nur Wind!”
Dann wies Sie meine Crew hinaus,
gab sich wie immer groß dabei.
Mich rettetest Du am Munde,
aber weil nach irdischem Gewühle
der Todtengruft ma Gefühle,
als sonsten der Vergleichung, daß doch
bei Tannen den Rudel Höllengeister kroch:
Es rann hinab meine Bahn.
Es rann hinab in mein Herz.
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Die weiße Hand
diese nahm eine böse Stadt,
wie Silber sprach zum Gesang Herz,
aus Farben, und alles wurde bunt
im Schnee.
“Und dann nehm ich noch:
Apfel und Zitrone
in umgekehrter Reihenfolge.”
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Schneeblind und tollwütend,
weggehobelt von Dir, Reflektion,
traf ich die Eine, die da meinte:
“Nimm doch den Bus”
Und später dann
fuhr ich entlang mir selbst -
sie weiß wie man entscheidet!
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Du hast Charles Bukowski abblitzen lassen
und Franz Kafka komplett verwirrt?
Du hast William Burroughs Biokost serviert
und danach Storm die Vorzüge von Bayern erklärt?
Du hast Lovecraft Liebesgedichte vorgelesen und
dem alten Edgar Allan auch so’n Schnulz?
Hesse hast du Philosophie mal so richtig komplex vermittelt
und Nietzsche auf ‘nen Standpunkt festgenagelt?
Du hast Thomas Pynchon ins Gesicht geblickt,
noch nicht mal Angst vor Virginia Woolf,
Paul Celan war neologismuslos bei Dir
und Elfriede J. hat nicht an Sex gedacht?
Dann haben wir schon zwölf Gemeinsamkeiten.
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Es sprach der alternde Poet:
“Ich will Celan mit Trakl mischen:
Zischelwind und Blutgetrief und
Wortsonnen malen;
vor allem Nachts und
dann auch noch die Popkultur!”
“Regelposie?
- Ist überholt.”
meint lapidar
der Rezensent.
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„Turubu rribudo uluw rröködö. Jolafanti bumba ô falli bambla.” – Erste Chance verstammelt, mit dem Sommerloch gereicht.
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Da ist die Anglistin;
Sie studiert Englisch!
Vom Bordsteinliegen
und Fussmassieren
zum Kochen mit Maggi
und Herzvergessen
in 30 Tagen
in meine Welt.
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