No Sleep (2008)

 

Abstrakte Malerei


Was sonst ist.

Vermisse heute: das Tamtam der Nacht- und Abendstunden.


Befindlichkeitskurzmeldung (IX)

Der unproduktivste Tag seit Jahren, ich hangle mich von Kunstwebseite zu Kunstwebseite und konsumiere nur. An mir liegt es nicht, sondern daran, dass ich derzeit mit verschiedenen Leuten zusammenarbeite und es keiner von eben jenen geschafft hat, meine zum Teil Tage zurückliegenden Nachrichten über den weiteren Verlauf der jeweiligen Zusammenarbeit zu beantworten. Welches Fazit daraus zu ziehen ist bleibt unklar.


The Forgotten Tale Of The Black Swan (2007/2008)

Die Frau in Schwarz hinter den Blättern

Model: Z.


Über Dein Selbst

Mein Funkenflug nascht Deine Kopfwelt
mit einem Mal weg.

Und dort stehst Du rum: Mut-, kraftlos,
ohne Sinne und Profil,
weißt nicht mehr wohin,
und die Zeit frisst den Rest.


Wo ein Anfang ist

(A Tribute to Hor.de)

Zwischen dem Tastholz verbastelt:
Dein Lebenslied im Abschiedskeller.

Am Brunnen des Tages
wächst morgens der See.

Und schon am frühen Abend
existiert kaum noch Land.

(Epilog:)

Dein Haus unter Wasser,
Querfeld: Sonne, Einfeld: Nichts.


The Canvas (2008)

Swan mit Blume und Hut

Model: Z.


Rückspiegel (XV)

Ich erinnere mich genau an den Moment, als ich Dich das allererste Mal bewusst wahrgenommen habe. Ich hatte nur einen Gedanken. Er lautete: ‘Ich werde dieses Mädchen photographieren.’


Fragestunde (V)

Telephonierst Du gern? Wenn Du die Wahl hättest zwischen einem echten Gespräch und einem Telephonat, was würdest Du vorziehen, wenn es nur um etwas Unwichtiges geht? Oder bevorzugst Du eher schriftliche Kommunikation? Warum?

Zusatzfrage: Lässt Du oft absichtlich Anrufer vergeblich versuchen, sie zu erreichen? Und wenn Du das tust: Ist Dir das eher peinlich oder hast Du keine Probleme damit, so zu handeln?


The Invasion II (2008)

invasion2

Model: Z.


The Invasion (2008)

invasion

Model: Z.

Low-Fi Double-Exposure. I love this one.


Briefing (XI)

Liebes Mädchen aus dem Internet, das meine neue Stalkerin werden zu wollen scheint,

bitte hör’ endlich damit auf, mir eMails und Nachrichten zu schreiben, die Titel tragen wie „geteilter Schmerz“. Ich bin kein beschissener Emo, sondern das genaue Gegenteil davon, das hast Du aber anscheinend grundlegend missverstanden. Ich weiß ehrlich gesagt nichteinmal, wie Du auf meine Seite in der billigen Web 2.0-Absteige kamst, in der ich Dir auffiel und woher Du meine eMail-Adresse bekommen hast, und, um völlig offen zu sein, interessiert es mich auch nicht. Und dass Du traurig darüber bist, versehentlich die zwei für Dich so „bedeutsamen“ Zeilen gelöscht zu haben, die ich Dir als Antwort auf Deine erste Nachricht geschickt hatte, zeigt doch nur wie fern wir uns sind, denn Ich selbst habe alle Deine ellenlangen Nachrichten ohne zu zögern entsorgt, nachdem ich sie nur flüchtig überflogen und als bedeutungslos eingeordnet habe. Es braucht ein bisschen mehr, um mich zu beeindrucken. Aber versteh’ das jetzt bitte nicht als Aufforderung miß, mir weiter zu schreiben, denn Du hast nichts von dem, was ich in den Menschen suche, mit denen ich kommuniziere* und ich werde auch in Zukunft alles ignorieren, was Du mir zukommen lässt, sei es noch so pathetisch.

Ein schönes Leben noch,
Sebastian

*zb. Kreativität, Intelligenz, Geschmack, Stil.


Stillleben mit Pilzschalen (2007)

stillleben