Aus der elektronischen Post gefischtes (I)
“Hallo! Meine Name ist Polina.
Ich bin Studentin und Ich habe zur Germany zu lernen angekommen .
Ich suche mich den Freund und der Sex-Partner.
Aller dass Ich will es ist ein guter Mann. Sie sollen ernst, sicher, klug sein.
Geben Sie mich zu wissen wenn Sie wollen mit mir treffen.
Ebenso konnen Sie einfach mein Freund sein.
Sie konnen meine Fotos auf meiner Seite sehen: [censored]
BITTE, NURR DIE ERNSTE Vorschlages.
KUSSE, POLINA”
| posted in Quoting Life
Vergiß die Schlitzfinger – nimm Zischrillen!
| posted in Écriture automatique, Poetry
Mit dem Hammer philosophieren: Man muss alles zerschlagen, bevor man wirklich schaffen kann.
| posted in Metareflexion
Sie saß dort und hielt einen Hund an der Kette, dem man, wenn man sie nicht kannte, und ich kannte sie nicht, zutrauen würde, dass er sie, wenn ihm plötzlich danach war, einfach hinter sich herschleifen würde und trug mit einem schwarzen Stift Dinge in eine Tabelle ein, die sie scheinbar von ihren Tätowierungen abschrieb. Es bestand kein Zweifel daran, dass die blonde, spindeldürre Frau, die mir in einem Biergarten in Dresden zum ersten Mal begegnete, wo sie gegen Mittag einen Whiskey trank, ein paar richtige Probleme hatte. Mir erschien sie dennoch, oder vielleicht auch deswegen, wie einer der vertrautesten Fremden, die ich in den letzten Monaten gesehen hatte, wenn sie verstehen, was ich damit meine.
| posted in Freistil

Model: Der Död
| posted in Bilderwelt, People & Portraits
Manche Leute kennt man, manche Leute grüßt man. Manche Leute guckt man nicht mal an, manche Leute lächeln einem zu. Viele Neue irren wirr durch alle Gänge. Das absurde Theater hat wieder geöffnet, ich stehe mittendrin auf seiner Bühne und hab’ bestimmt zum zehnten Mal vergessen, wo Hörsaal Nummer 9 ist.
| posted in Leben
Teuflisch guter Grund
Wir scharrten mit dem roten Haar,
doch hinweg, mit süßen Sang:
Ritt jener keck, oh je,
solch schlanken Stamm:
Der wohl bekannte Durst (die Lust);
Doch mit wir von falscher Mensch
und für jene fremde Leiden:
Liebe ohne Widerstand zerschunden.
| posted in Écriture automatique, Poetry, Rückspiegel

Model: Der Död
| posted in Bilderwelt, People & Portraits
Alter
Jäh gelb sind all die Dinge,
da tobt der Beterchor.
Mit Flammen, manchmal zwischen Himmel
und anderswo.
Ewig endlos: Der wankende Greis
und das Wasser fließt durch die niederen Hütten.
| posted in Écriture automatique, Poetry
Die Bittstellerin
Feuchtes Kirchshofsgras:
Ich suchte nicht nach Sein.
Beide Hände am Ziel: Bei süßer Lust;
die einzige Blüte in den seligen Gefilden,
auch bei meinem, zu wild,
oder nur eine feine Hand.
Freier gehen von selbst,
zur Tür hinausgeschmissen dann.
Du bist. Ich war.
| posted in Écriture automatique, Poetry