Das Leben ist wie ein Kühlschrank: Im hinteren Teil liegen Dinge, die man eigentlich längst wegwerfen sollte, vorne packt man die neuen Einkäufe rein, ins Eisfach guckt man am besten erst gar nicht rein und in der Tür stehen idealerweise ein paar Bier neben einer Packung Duplo.
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Das Leben ist wie ne Seminararbeit: Du schiebst sie ewig vor Dir her, aber wenn Du endlich mal damit anfängst, dann schreiben sich die Kapitel fast von selbst.
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Das Leben ist wie Winamp: Du erstellst Dir ne richtig durchdachte und ultrakomplexe Playlist und klickst Dich am Ende doch gelangweilt durch einzelne Songs.
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Das Leben ist wie eine Tageszeitung: Die wirklich interessanten Sachen stehen ganz am Anfang oder im Kulturteil.
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Das Leben ist wie ein Paar Bratwürste: Entweder noch nicht richtig durch oder schon fast verbrannt.
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Dass ich mit Dir schlussgemacht habe, anstatt endlich mal mit Dir zu schlafen, muss Dir wie die merkwürdige Tat eines völlig Bescheuerten vorgekommen sein. Aber hey: Gerade in den Serien, in denen seltsame Dinge passieren, tauchen manchmal sogar tote Gaststars wieder auf.
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Oh. Es ist witzig, wie leicht es ist, deine Wut aufkommen zu lassen. Die lange Zeit beträgt sagenhafte zwei Wochen. Schnelllebigkeit und moderne Kommunikation.
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Mein Pullover riecht nach deinem Parfüm. Hast Du das Zeug auch an den Händen und am Kleid oder warum springt das über?
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Mir Deinen Slip zu schenken, ist nur in deiner Pornowelt eine romantische Geste beim ersten Date. Netter Versuch, dennoch: Ich bin unheilbar, Du auch, anders.
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Gute Frage.
Das Weblog “Die Irrlichterkette” ist der seit 2008 auf meiner eigenen Domain gehostete Umzug eines seit vor vielen Jahren auf Blogger gepflegten und eher privaten Netztagebuchs mit dem merkwürdigen Titel “Art, Love und schneeblinde Sinnwundheilung”.
Ich habe zwar aus Gründen der Vollständigkeit die meisten der Beiträge hier wieder ins System eingepflegt und neu verschlagwortet (über 1000 Stück), aber einige sehr alte Postings (vor Mai 2007) haben den Weg auf die neue Präsenz nicht geschafft. Das hat den schlichten Grund, dass sich mein Schreiben im Laufe der Zeit auf ein höheres Niveau bewegt hat und ich den ganz alten Kram einfach deutlich zu schlecht finde, um ihn weiter in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Es sind auch so schon genug wirklich grauenhafte Passagen pathetischen Befindlichkeitsmülls aus früheren Jahren an Bord.
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